Avacyn Restored

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Avacyns Rückkehr

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Über Avacyns Rückkehr

Beschreibung

Enthält 244 Karten
  • Prerelease Datum: 28. & 29. April 2012
  • Release Datum: 4. Mai 2012
  • Game Day: 26. & 27. Mai 2012
  • Pro Tour Avacyn Restored: 11. bis 13. Mai 2012 in Barcelona, Spanien

Avacyns Rückkehr ist das dritte Set im Innistrad-Block. Da es ein "großes" Set ist wird es jedoch alleine gedraftet.

Produkte

Neue Mechaniken

  • Seelengebunden: Du kannst diese Kreatur an eine andere nicht gebundene Kreatur binden, wenn eine von beiden ins Spiel kommt. Sie bleiben verbunden, solange du die Kontrolle über beide Kreaturen hast
  • Mirakulum: Du kannst diese Karte zu ihren Mirakulum-Kosten wirken, wenn du sie ziehst, falls es die erste Karte ist, die du in diesem Zug gezogen hast

Geschichte

Fruchtbare Felder, grüne Wälder und prosperierende Städte gibt es auf Innistrad nur noch in der Erinnerung der wenigen verbliebenen Menschen. Statt dessen reagieren Angst und Chaos, hervorgerufen durch ganze Vampirclans und Werwolfrudel, welche die Einwohner der Welt zur Lieblingsspeise erkoren haben sowie die Nekromantenzwillinge Gisa und Geralf, die mit ihren Zombiearmeen die heilige Stadt Thraben belagern. Diese wird mit letzter Kraft von den verbliebenen Katharern verteidigt, deren Anführer Lothar ein unrühmliches Ende findet, indem er sich durch böse Stimmen gepeinigt von den Mauern stürzt, die zu beschützen er geschworen hatte. Seine Nachfolgerin wird mit Thalia eine dynamische Anführerin, die noch ein weiteres Erbe mitbekommt: Den Höllenkerker beschützen.

Der Höllenkerker ist ein großer Klotz aus massivem Silber im Hof der großen Kathedrale von Thraben, von dem niemand so genau weiß, welche Aufgabe er eigentlich besitzt. Niemand, mit Ausnahme des Lunarchen Mikaeus, der mit ansehen musste, wie Avacyn, der von Sorin geschaffene Erzengel und Beschützer Innistrads beim Kampf mit dem Dämon Griselbrand von dessen Speer verletzt und mit ihm zusammen im Höllenkerker eingesperrt wurde. Leider nimmt der Lunarch das Geheimnis um den Höllenkerker mit in sein Grab, nachdem auch er beim Angriff der Nekromantenzwillinge ums Leben kommt.

Thalia hat also eine ganze Menge zu tun - Untote bekämpfen, Höllenkerker intakt halten - als eine weitere Person auf Innistrad ankommt, die den Krieg beeinflussen könnte: Liliana. Die Planeswalkerin mit dem dunklen Charme hat ihre Seele für Macht und Schönheit an vier Dämonen verkauft und danach festgestellt, dass der Preis doch recht stattlich ist. Deswegen entwickelte sie den genialen Plan, die Gläubigerdämonen einfach nacheinander umzubringen, um ihre Seele behalten zu können. Nachdem sie mit Kothophed ein Viertel ihrer Mission abschließen konnte, hat es sie jetzt nach Innistrad verschlagen, wo mit Griselbrand ein weiteres potenzielles Dämonenopfer heimisch ist oder zumindest sein sollte, denn irgendwie kann Liliana ihn einfach nicht finden. Stattdessen muss sie sich noch Gedanken über Garruk machen, einen weiteren Planeswalker, den sie bei ihrer letzten Begegnung mit ihrem magischen Schleier verflucht zurück gelassen hat und der entsprechend motiviert ist, sie ausfindig zu machen. Mit ein paar ihrer frischen Zombies kann sie den Planeswalker ein wenig ablenken, doch die Zeit drängt, zumal all das Foltern, Beschwören und Töten langsam einen Preis fordert und ihre schwarzmagischen Kräfte strapaziert.

Immerhin waren die Bemühungen nicht für umsonst, haben sie doch die verschiedenen Hinweise nach Thraben, genauer gesagt in die dortige Kathedrale geführt. Dort liegt das Grab von Mikaeus, der wahrscheinlich einzigen Person, die wirklich weiß, wo sich Griselbrand aufhält. Leider ist der Lunarch kürzlich verstorben, was aber eine dunkle Planeswalkerin wie Liliana nur rudimentär tangiert. Kurz ein wenig untoten Atem in den Knaben gehaucht und schon formen seine bleichen Lippen die sehnsüchtig erwarteten Worte von Griselbrands Aufenthaltsort: Der Höllenkerker.

Zu diesem schlägt sich die blasse Schöne dann recht zielstrebig durch, wobei sich tapfer entgegenstellende Katharer und Priester einfach aus dem Weg geräumt werden. Doch damit geht der Ärger erst richtig los. Der Höllenkerker ist offensichtlich ein magisches Gefäß aus purem Silber, dass ihren wütenden Öffnungsversuchen unbeeindruckt standhält.

Währenddessen hat Thalia eine Gruppe Katharer an das Versprechen erinnert, den Höllenkerker notfalls unter Einsatz des Lebens zu beschützen und ist mit ihnen an den Ort des Geschehens geeilt. Dort angekommen erkennt Liliana schnell ihre Gelegenheit. Mit einem Zauberspruch paralysiert sie die Elite Thrabens, während Zombies, Ghule und andere untote Gestalten immer weiter ins Innere der Stadt vordringen. Den Hof der Kathedrale haben sie jedenfalls schon erreicht und fallen mit gesundem Appetit über die Verteidiger her, die - immer noch steif - nichts tun können als stumm zu schreien. In diesem Moment erläutert Liliana Thalia ihr Ultimatum: Entweder sie öffnet den Höllenkerker oder die gesamte Menschheit Innistrads wird vernichtet.

Thalia ist hin und her gerissen zwischen ihrem Eid und ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen. Schließlich beschließt sie, dass was auch immer im Höllenkerker ist, nicht schlimmer sein kann, als die gegenwärtige Situation und so öffnet sie den Silberklumpen.

Schon durch die ersten Risse im Silber scheinen Lichtrahlen, welche immer heller werden, je mehr der Höllenkerker zerbricht. Mit einem lauten Knall ist es dann soweit und inmitten des strahlenden Zentrums steht eine himmlische Gestalt: Avacyn, der verloren geglaubte Engel Innistrads. Um sie herum flüchten Dämonen und andere dunkle Wesenheiten, doch die schiere Kraft und Herrlichkeit, die von Avacyn ausgeht, dominiert die Szenerie. Mit einem Mal wendet sich auch das Blatt der Schlacht, zunächst in Thraben, dann auch in den anderen Regionen Innistrads. Mit Avacyn an der Spitze erscheinen weitere Engel, die neuen Mut in die Herzen der Verteidiger entfachen. Weiße Magie gewinnt an Kraft und überall kann man spüren, wie das Licht die untote Dunkelheit vertreibt.

Währenddessen macht sich Liliana auf die Verfolgung Griselbrands, der zusammen mit Avacyn im Höllenkerker eingesperrt war und der zunächst die Verwirrung nutzte, um sich in Sicherheit zu bringen und die Lage neu einschätzen zu können. Doch die Planeswalkerin hat keine Zeit zu verlieren, ihre Kräfte sind angegriffen und Garruk ist ihr auf den Fersen. Sie findet ihren Dämon und stürzt sich ins Duell, welches kurz und knapp und sehr tragisch für Griselbrand endet, der von Lilianas magischen Schleier zerstört wird.

Und so endet die Geschichte mit gleich mehreren Happy Ends: Liliana hat die Hälfte ihrer mörderischen Mission geschafft und verlässt die Ebene, um den Rest anzugehen. Die Menschen jedoch erkämpfen sich unter tatkräftiger Hilfe Avacyns und ihrer Engelkollegen einen eindrucksvollen Sieg über Zombies, Vampire und Werwölfe und können endlich wieder in Frieden leben.

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